Filme · Kino

[Movie] Ein ganzes halbes Jahr

Louisa „Lou“ Clark nimmt das Leben von der leichten Seite. Ohne sich näher festzulegen, nimmt die 26-Jährige fast jeden Job an, der ihre Familie irgendwie durchbringt. Doch ihre neue Arbeitsstelle im „Schloss“ ihres malerischen englischen Heimatstädtchens bringt selbst ihren unerschütterlichen Optimismus ziemlich ins Wanken. Als Pflegerin und Gesellschafterin des seit zwei Jahren an den Rollstuhl gefesselten Bankers Will Traynor ist sie nun täglich seinem Zynismus ausgesetzt. Doch Lou wäre nicht Lou, wenn sie kampflos aufgeben würde: Sie wird dem jungen Mann schon zeigen, was das Leben auch für ihn noch zu bieten hat!

Ich war gestern mit einer Freundin in der UCI Women’s Night, dort wurde „Ein ganzes halbes Jahr“ einen Tag vor dem offiziellen Kinostart heute am 23.06.16 gezeigt. Wie im UCI zu dieser Veranstaltung üblich, gab es Sekt und was zum naschen. Damit ihr einen kleinen Eindruck bekommt hab ich ein paar Fotos für euch gemacht.
Unbenannt-1 Kommen wir nun zum Film, naja noch ganz kurz Emilia Clarke ist die perfekte Lou gewesen, es war als wäre sie aus dem Buch direkt auf die Leinwand gesprungen. Also, der Film beginnt ähnlich wie das Buch wir sehen einen kurzen Ausschnitt aus Wills Leben und den tragischen Unfall, daraufhin springt die Zeit und wir sind bei Lou im Buttered Bun. Die Kulisse, die Kostüme wenn der Zuschauer das Buch bereits kennt, merkt er wie hier wert aufs Details gelegt wurde. (Meine Begleitung kannte das Buch nicht, hat es somit auch nicht gelesen) Wir lernen Lous verrückte kleine Familie kennen und bis auf die Mutter die ich mir beim lesen etwas anders vorgestellt habe, harmonieren Sie perfekt. Will’s Mutter kommt im Film sehr viel netter rüber, den Vater jedoch habe ich mir komplett anders vorgestellt, aber das ist ja beim Lesen häufig so.

Mann muss dazu sagen, das der Kinosaal in den ersten 2/3 häufig aufgrund der hervorragenden Schauspieler tränen in den Augen hatte vor lachen. Allen voran Emilia Clarke, aber auch Matthew Lewis als Patrick hat seine Sache sehr gut gemacht (einige dürften Ihn noch als Neville Longbottom aus der Harry Potter Reihe kennen) Kommen wir nun zur zweiten Hauptperson Will Traynor gespielt von Sam Claflin. Viele von euch kennen bestimmt die Szene, wo Lou und Will das erste Mal aufeinander treffen, Sam Claflin ist einfach himmlisch, ich hatte Tränen in den Augen vor lachen. Es gelingt ihm allein mit seiner Mimik, der Rolle Will leben einzuhauchen und die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt einfach.

Auch hat man gemerkt dass das Drehbuch von der Autorin des Buches selbst geschrieben wurde. Natürlich sind ein paar Nebencharaktere raus geschrieben und einige Szenen etwas umgeschrieben worden, aber das Buch hat fast 600 Seiten das ist gar nicht so einfach in 110 Minuten zu packen. Was hier jedoch hervorragend gelungen ist, eine der besten Buch Verfilmungen die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Ich möchte euch nicht vorab von all den lustigen und auch traurigen (Taschentücher Alarm!!) Szenen erzählen, sondern ich hoffe ihr werde ins Kino gehen und einen genauso wundervollen Abend oder Tag haben wie ich gestern.

Bewertung: 
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2 Kommentare zu „[Movie] Ein ganzes halbes Jahr

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