Bücher · Neuerscheinungen

Wie Schnee so weiß – Marissa Meyer

CoverDas kann Königin Levana, Herrscherin des Mondes, nicht dulden: Ihre Stieftochter, Prinzessin Winter, wird täglich schöner und ihr Zauber immer mächtiger! Wütend zwingt die böse Königin sie dazu, sich das Gesicht mit Schnitten zu verunstalten – doch die Narben können Winters Schönheit nichts anhaben. Schließlich versucht Levana sogar, sie umbringen zu lassen. Da fasst Winter einen verzweifelten Plan: Sie muss die rechtmäßige Thronfolgerin Selene finden, um gemeinsam mit ihr die böse Königin zu stürzen …

Lange lebe die rechtmäßige Königin

Nachdem ich „Wie Schnee so weiß“ jetzt beendet habe, habe ich glaube ich unterbewusst fast zwei Monate dafür gebraucht weil ich einfach nicht wollte das diese Reihe endet.

Sollte diese Reihe verfilmt werden, bräuchte man allein für den letzten Teil drei Filme, so viel Handlung steckt in der Gesichte. Die meisten kennen von euch kennen das Buch bestimmt schon, da Sie es genauso heiß und innig erwartet haben wie ich. Trotzdem kann ich es nicht lassen, auch meinen Senf dazu abzugeben.

Was soll ich sagen, würde ich wirklich auf jede brillante Handlung eingehen würde dieser Post wahrscheinlich so lang wie der Weg von der Erde zum Palast nach Artemisia 😉

Nachdem in den ersten drei Bänden die Geschichte um Cinder hauptsächlich auf der Erde und im Weltall gespielt hat, erfahren wir dank Winter mehr über Luna. Seine Kultur, die Menschen und natürlich über die Lunarische Gabe, in Winters Fall wohl eher der Lunarische Fluch. Beim Lesen kommt immer mehr heraus wie verknüpft die Charaktere schon seit „Wie Monde so silbern“ wirklich sind ohne das wir Leser eine Ahnung hatten.

Wer hätte schon nach dem Ball im ersten Teil gedacht, das der Wächter der Levana dort verteidigt hat mal eine große Rolle spielen würde, ich jedenfalls nicht. Was mir sehr gut gefallen hat, war das wir Cinder über die Planung Levana vom Thron zu stürzen, bis zu dessen Ausführung begleiten konnten und zwar ziemlich realistisch. Wenn wir ehrlich sind, läuft im realen Leben auch nicht immer alles wie es geplant war.

So müssen auch Cinder und ihre Gefährten viele Rückschläge und lebensgefährliche Situationen meistern, was nur sehr selten ohne Schaden gelingt. Marissa Meyer ist es in „Wie Schnee so weiß“ gelungen die Handlungen so geschickt zu lenken, das der Leser häufig mit vielem gerechnet hat, jedoch sehr selten mit dem was wirklich passiert ist. Der Einbau der jeweiligen Märchenelemente aus zum Beispiel Schneewittchen oder auch Aschenputtel, passte perfekt zu der jeweiligen Situation und war eine Art Sahnebonbon für den Leser.

Wer jetzt hauptsächlich mit einem epischen Kampf a la Harry Potter oder Herr der Ringe gerechnet hat, den muss ich teilweise enttäuschen. Der Kampf gegen Levana’s Armee war eine epische Schlacht das ist wahr, jedoch zählte am Ende nicht die körperliche sonder die geistige Stärke.

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge verabschiede ich mich von einer der besten Reihen die ich jemals lesen durfte und kann nur hoffen das noch sehr viele von euch in das Vergnügen kommen diese Bücher zu lesen.

Bewertung: 
Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar und die Bereitstellung des Covers.
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