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Off-Topic: Bahn fahren, Gefährliches unterfangen.

Ich fahre morgens immer mit der Bahn zur Arbeit und muss auch mehrmals umsteigen, da kommt es häufig vor das die Bahn sehr voll ist. Jedoch ist mir heute in einer halb leeren Bahn etwas passiert, was mich sehr aufgeregt hat.  Ich saß also in der Bahn, hab meine Tasche genommen und bin aufgestanden. Wie sonst auf habe ich mich bedankt als mich die Dame rechts vorbei gelassen hat. Gehe nach links und Rums, ich stolpere über eine riesigen Rucksack fliege nach vorne und habe Glück das ich mir nicht die Zähne an der Eisenstange ausgeschlagen habe.

Ergo war der ganze Zwischenfall ziemlich laut und die ganze Bahn dreht sich um und glotzt, grinst und tuschelte. Aber glaubt ihr die Dame links der das Gebäckstück was den ganzen Gang versperrt hat entschuldigt sich? Oder fragt vielleicht wenigstens ob nicht irgendwas passiert ist? Nein, spielt seelenruhig mit ihrem Handy, richtet ihre Tasche und schaut mich grimmig an weil ich darüber geflogen bin.

Wofür in drei Herrgotts Namen gibt es die Gepäckfächer in der Bahn? Ich habe jetzt einen verstauchten Knöcheln und mein Schuh ist kaputt gegangen. Ich weiß nicht ob das nur mir so vorkommt, aber ich finde solche Sachen passieren in letzter Zeit immer häufiger und das finde ich persönlich ziemlich schade.

Jedoch für mich ein weiterer Grund sobald mein Abo ausgelaufen ist, nächstes Jahr mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Und für alle die jetzt sagen das hat auch Risiken, danke das weiß ich, aber Geisterfahrer treten zum Glück nicht so häufig auf wie z.B. Gepäckstücke im Gang.

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4 Kommentare zu „Off-Topic: Bahn fahren, Gefährliches unterfangen.

  1. Erst mal eine gute Besserung ❤
    Ich kann deinen Unmut sehr verstehen, vor allem die fehlende Höflichkeit. Das ist eigentlich das, was mich am meisten an dieser Geschichte aufregt.
    Thema: Gepäckstücke im Zug; ich bin auch oft mit großem Koffer unterwegs und gerade in den Regios passt das Teil einfach nicht in die Ablage rein. Also steht auch mein Koffer oft irgendwo, aber ich versuche ihn unter die Bänke zu schieben, so dass sich keiner gestört fühlt.
    Also was ich damit sagen will: manchmal sind die Züge gar nicht so gut ausgestattet, was sehr schade ist.

    Ich hoffe, du erholst dich schnell wieder ❤

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    1. Danke.

      An sich kein Problem, aber wenn besagter Rucksack nicht sichtbar ist und dem Eigentümer egal ist ob einer drüber stolpert dann schon.

      Hab auch schon das gegenteil erlebt, das die Person dann gesagt hat „Vorsicht“ oder hat versucht den Weg frei zu machen.

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  2. Auch von mir gute Besserung.
    Ich erlebe es auch immer häufiger, dass die Unfreundlichkeit in Bahn und Bus zunimmt.
    Besonders alte Leute setzen sich desöfteren mal auf meine Tasche. Ich habe kein Problem damit, wenn sich jemand auf den Platz neben mir setzen will, aber dann soll er sich doch bitte einmal bemerkbar machen, wenn ich in ein Buch vertieft bin und sich nicht einfach auf meine Tasche draufsetzen :O Könnten ja eventuell kaputtbare Dinge drin sein, aber nein … Rauf da mit dem Hintern. tsss …
    Und das mit den großen Taschen stimmt auch. Die Gepäckablagen reichen manchmal gerade für eine Laptoptasche aus. Ich schiebe meinen Rucksack dann auch unter die Sitze, wenn Platz vorhanden ist. Aber neulich waren mein Freund und ich mehrere Stunden mit der Bahn unterwegs und er hatte seinen schweren Riesenrucksack ewig auf dem Schoß. Bequem war das nicht und lesen konnte er auch nicht. Und kam mal ein Danke dafür? Nein …
    Liebe Grüße, Tinka

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    1. Danke. Das ist wieder ein gutes Beispiel, wir die freundlich sind und unsere Taschen so hinstellen das keiner drüber fliegt oder uns lieber die Beine einschlafen werden immer weniger und haben am Ende die A****karte.

      Ich hab noch nie erlebt das wenn jemand fragt, kann ich da sitzen, das die Tasche nicht weg genommen wurde. Aber sich einfach drauf setzen ist eine Frechheit.

      Ich frage mich was so schwer daran ist manchmal den Mund aufzubekommen, ein kurzes Vorsicht oder Darf ich dahin/vorbei ist nicht schwer und ein Danke hört doch schließlich jeder lieber als wie angemault zu werden.

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